Neujahrsapéro, Freitag, 6. Januar 2006, bei der SILTEX AG, Sursee

Grenzen überschreiten und Partner gewinnen



Präsident Willi Nick konnte unter den zahlreichen Gästen die drei CVP-Mitglieder des Stadtrates mit Stadtpräsident Rudolf Amrein begrüssen, aber auch Personen aus Wirtschaft und Kultur. Der traditionelle Apero entwickelt sich mehr und mehr zu einem Neujahrstreff. Nick orientierte in einem kurzen Rück- und Ausblick über die Arbeit der Ortspartei und erwähnte dabei unter anderem die bisher erfolgreiche Petition zugunsten des KV Sursee, die Bedürfnisabklärung für die Zukunft des Marktplatzes, die Klärung der Schulraumplanung und den Kontakt zu den benachbarten CVP-Präsidenten. Beim Ausblick in die Zukunft wies er neben den üblichen Tagesgeschäften auf die intensive Beratung der neuen Gemeindeordnung hin und die Verstärkung der Zusammenarbeit mit den Nachbargemeinden.


Firma mit Bodenhaftung
Mit Blick auf das Leitbild des Gastgebers – Wir überschreiten Grenzen mit Erfolg – dankte Willi Nick der Geschäftsleitung der Siltex AG für ihre Gastfreundschaft, nicht ohne anzumerken, dass die Partei bei diesem Überschreiten nicht immer erfolgreich sei. Verwaltungsratspräsident Alois Schärli hatte bereits zuvor das Leitmotiv der CVP – Aufbruch Schweiz – aufgenommen und damit auch auf die Bestrebungen seiner Firma hingewiesen. Mit zahlreichen Innovationen und der Bündelung von Nischen ist die in der Surseer Öffentlichkeit kaum bekannte Siltex AG innerhalb von gut zehn Jahren zu einem international erfolgreichen Unternehmen geworden.




Sie ist «am Boden stark» und profitiert nicht nur von ihrer Bodenhaftung, sondern macht sich die Freude an der Arbeit, an einer guten Qualität und am gewinnenden Umgang mit den Partnern zum Leitbild. Sie legt grossen Wert auf Ökologie und da sie nicht direkt beim Endverbraucher auftritt, sondern diesen über den Fach- und Grosshandel erreicht, investiert sie viel in Schulung und Messen. Für sie ist ein unternehmensfreundliches Umfeld wichtig, redete Schärli den Politikern ins Gewissen: «Es muss attraktiv sein, an einem Standort zu bleiben».




Teppich wieder gefragt

Verwaltungsrat Thomas Rebsamen, zuständig für Marketing und Verkauf, stellte den Gästen die Firma im Detail vor. Die Firma, die eigentlich aus der Siltex AG, der Naturo Kork AG und der Terr’Arte AG besteht, vertreibt weltweit Bodenbeläge, individuelle Teppiche, funktionale Unterlagen oder innerhalb der Schweiz fantastische Korkprodukte oder eine Vielzahl von Bordürenteppichen für spezifische Ansprüche.
Bei der nachfolgenden Führung konnte man hören, dass der Teppichhandel, der in den letzen Jahrzehnten zusammengebrochen ist, wieder an Terrain gewinnt – nicht zuletzt dank der neuen Erkenntnis, dass in Räumen ohne Teppiche mehr als doppelt so viel Feinstaub in der Luft liegt, weil der Staub auf Teppichen haften bleibt. Alois Schärli plädierte daher für den richtigen Bodenbelag am richtigen Ort, für den Qualitätsteppich und die abwechslungsreiche Gestaltung der Wohnräume.